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Mit blumigen Worten, ausführlich, jedes Detail erwähnend, beschreibt Redakteur Carsten Chrome den Urschrei der FLASH OPEL SCENE International, so der komplette Titel. Zitat: „Und genau diese Konstellation führt zu einer knallhart ausgefochtenen Partie zwischen zwei ehemaligen Geschäftspartnern. Helmut Kissling und Wolf-Dieter Mantzel sind auch nach ihrer Trennung Nachbarn geblieben“. Zitat Ende.

Nachzulesen ist das hier unter netzwerkeins von Carsten Chrome (eigenes Fenster)

Exakt 19 Jahre und 6 Monate arbeitete ich als Freier Mitarbeiter für die Opel Flash. Ziemlich spät, nämlich erst knapp 11 Jahre nach Erscheinung der ersten Ausgabe 1/1992, wurde ich mit Ausgabe 11/2002 zum Flasher, um es kurz und knapp auszudrücken. Spät deshalb, weil ab September 1997 für den Mitbewerber Opel Club & Trend unterwegs bin. Doch da ich mich bereits seit 1996 für die Opel Flash Schwestermagazine Chrom & Flammen sowie Ford Drive engagiert hatte, war dieser Schritt zur Flash ein logischer.

Der außerordentliche Erfolg von VW Scene International sowie Chrom & Flammen bildete die wirtschaftliche und organisatorische Basis für die Opel Scene Flash, die im proMedia Verlag GmbH & Co erschien. Immobilien sowie Technik und die redaktionellen Mitarbeiter (Medien Informationsdienst Hoffmann und Partner in Herten) waren bereits vorhanden. Die erfolgreiche Akquisition der Anzeigenverwaltung VMS Hoffmann wurde um gewerbliche Opel Tuner erweitert. Freie Mitarbeiter, die bisher Fotostrecken und Informationen über US Cars und Volkswagen eingesammelt hatten, nahmen nun auch Fahrzeuge aus der Opel Szene ins Visier
Auch die bereits vor der Flash agierenden Mitbewerber schienen den Herausgeber motiviert zu haben. Bereits im Jahr 1988 brachte die Tuning-Magazin-Verlags-GmbH aus Gmund Opel Tuning Sonderausgaben auf den Markt. Hier die spätere Ausgabe Nr 14. Im September 1991 lancierte die Auto-Media-Verlagsgesellschaft m.B.H (AMV) aus Hilpoldstein (südlich von Nürnberg) das erste Auto Test & Tuning Sonderheft Opel
Die erste Ausgabe der Flash umfasste 80 Seiten und kostete 6 DM. Sie zeigte das, was der Freund nicht-serienmäßiger Opels erwartet hatte: Aufgemachte Fahrzeuge in Stil der Achtziger Jahre: stark, breit, auffallend lackiert. Ungefähr 10 Jahre vor Internet basierte der wirtschaftliche Erfolg auf den kostenlosen Kleinanzeigen, die in Massen gewerbliche Tuner anlockten
Erfolgsgarant Manta: Showdown in Bochum – Hauptdarsteller der Publikumsgunst zur Welturaufführung „Manta Manta“ in Ausgabe Nr 1 (1/1993)
Innerhalb kürzester Zeit verringert sich der Erscheinungsmodus von vierteljährig auf zweimonatlich (bis Ende 1993). Ab Ausgabe 1/1994 erscheint die Flash monatlich
Im Juli 1993 wird Ansgar Wilkendorf Mitarbeiter der Opel Flash (laut seiner Aussage beim Abschied 8/2007). Ab Ausgabe 1/1995 ist er offiziell verantwortlicher Redakteur der Opel Flash (Gisbert Rubin, vermutlich ein Pseudonym für Verlagsleiter A. Welke, bleibt V.i.S.d.P. = Verantwortlicher im Sinne des Presserechts). Nun werden auch die Namen der Autoren einzelner Artikel bekannt gegeben. Ansgar sitzt nicht nur auf dem quasi Chefredaktions-Stuhl, er zieht auch persönlich an die Front. Beispiel: In der Oberpfalz, meinem späteren Jagdrevier, schießt er die „Blaue Elise“ des Opelclub Oberwildenau (4/97). Die Flash umfasst nun 116 Seiten und kostet DM 6,80
Der Motormarkt, die Kombination aus kostenlosen Kleinanzeigen und gewerblichen Anzeigen in jeder Heftmitte, hat sich in den späten 90ern zu einer Goldgrube entwickelt. Knapp 100 bezahlte Anzeigen auf 50 Seiten beweisen den Erfolg der Flash, die auf 140 Seiten angewachsen ist. Der Kaufpreis liegt bei nach wie vor DM 6,80. Dank großzügiger Honorare gehen Freie Mitarbeiter wie Dieter Debo, Gerald Sandrieser, Andreas K Bauer, Volker Rost auf die Jagd nach dem Blitz.
Auch im neuen Jahrzehnt steigert sich die Flash. Die Seitenanzahl steigt auf 148 zum gleichen Preis. Das erste Treffen des Jahres 2000 in Bohnhorst besucht der Cheffe persönlich (6/2000). Am beliebtesten sind freilich die Vorstellungen privater Opels. Davon gibt es mindestens acht (später Features genannt).
Kampf um den Drossbach Omega: Thomas Drossbach ließ seinen Omega mit OZ Mito I bei TEV bestücken, also bei einem Tuner, für den ich seit 1997 fotografiere. Ein Spion berichtet, dass das Auto in Schnaittenbach bei WDS mit neuem 4-Liter Motor parkt und bereits von Gerald Sandrieser für die Flash fotografiert wurde. Noch am gleichen Tag sause ich runter in die Oberpfalz, bringe Dias und Interview unter Dach und Fach und bitte OC&T Cheffe Dieter Reimann, Platz für die Geschichte und Titelseitenmotiv zu reservieren. Die OC&T Juni/Juli 2002 mit dem Omega auf dem Titel erscheint ungefähr eine Woche vor der Flash 6/2002 mit dem Omega auf dem Titel.

nächster Teil demnächst in diesem Theater – michael kolb 9. April 2022